top of page

Japan in 12 Tagen – Route, Highlights & Tipps für deine Reise

Aktualisiert: vor 6 Tagen

*Der Beitrag enthält Affiliate-Links

Der Zauber von Japan hat bereits viele Menschen angesteckt – man kann fast von einem regelrechten Hype sprechen. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist Japan tatsächlich so besonders, wie es auf Social Media, in Filmen und Reiseberichten wirkt?

Ich habe 12 Tage in Japan verbracht und zeige dir in diesem Reisebericht, wie du meine Erfahrungen optimal für deine eigene Japan Reise nutzen kannst – auch dann, wenn du weniger Zeit oder ein begrenztes Budget hast.

"Für Japan brauchst du eine Menge Geld und mindestens drei Wochen Urlaub!"

Diesen Satz habe ich vor meiner Reise oft gehört – und ehrlich gesagt auch geglaubt. Klar: Vier Wochen Japan-Rundreise wären großartig. Doch nicht jeder hat so viel Urlaub oder das entsprechende Budget. Wie du kostengünstig Reisen kannst, habe ich bereits in diesem Beitrag geschrieben.

Die gute Nachricht: Auch in knapp zwei Wochen bekommst du einen intensiven Eindruck vom Land, von seiner Kultur, den Menschen und den Kontrasten zwischen Tradition und Moderne. In Städten wie Tokio, Kyoto und Osaka kannst du bereits viele Highlights erleben. Dank des Shinkansen-Schnellzugs ist das Reisen innerhalb Japans zudem überraschend einfach.

In diesem Artikel zeige ich dir:

  • meine 12-Tage-Route durch Japan

  • persönliche Highlights & Geheimtipps

  • praktische Infos zu Anreise, Unterkünften, Kosten & Transport

Bis zum Ende lesen lohnt sich!

Inhalt

Ein Schaffner schaut aus dem Fenster eines Shinkansen Zuges in Japan.

Anreise nach Japan – Flug & Kosten

Für die Anreise nach Japan bleibt realistisch nur der Flug. Für meine Reise hatte ich die Wahl zwischen:

  • einem Direktflug (ca. 300 € teurer)

  • oder einem Flug mit Zwischenstopp in Peking

Ich habe mich für den Flug mit Air China über Peking entschieden.

Kosten: 832 € inkl. 23 kg Aufgabegepäck

Direktflüge lagen zum Reisezeitpunkt bei über 1.000 € plus Gepäck, weshalb der Umstieg für mich die bessere Option war. Alternativ wären auch Stopps in Hongkong möglich gewesen – allerdings ebenfalls deutlich teurer.


Meine Route – Japan in 12 Tagen

Mit nur 12 Tagen Reisezeit muss man Prioritäten setzen. Ziele wie Okinawa oder abgelegene Regionen sind in diesem Zeitrahmen kaum sinnvoll integrierbar.

Meine Route sah folgendermaßen aus:

  • 3 Nächte Tokio

  • 1 Nacht Hakone

  • 5 Nächte Kyoto (inkl. Tagesausflüge nach Osaka & Nara)

  • 2 Nächte Tokio

Die Route führte mich also:Tokio → Hakone → Kyoto → Tagesausflüge → zurück nach Tokio

So konnten wir viele Highlights erleben, ohne ständig die Unterkunft wechseln zu müssen – ein echter Vorteil bei kurzen Reisen.


Unterkünfte – Hotels, Ryokan & Kosten

Bei der Unterkunftssuche habe ich mich auf Booking.com verlassen. Bei frühzeitiger Buchung lassen sich auch in Japan faire Preise finden.

Tokio

  • Hotel nahe der Shibuya Crossing

  • 3 Nächte: 565 € gesamt

  • Zu dritt im Zimmer → ca. 62 € pro Person/Nacht inkl. Frühstück

Nicht günstig – aber für Tokio absolut realistisch. Flug und Hotels machen den größten Teil der Reisekosten aus.

Hakone & Mount-Fuji-Region

Ein absolutes Highlight war der Aufenthalt in einem traditionellen Ryokan mit Onsen:

  • Traditionelles Essen

  • Futon-Betten

  • Außenpool mit Blick auf den Mount Fuji ca. 180 € pro Person, aber jeden Cent wert

Kyoto

  • Zentrale Lage

  • ca. 65 € pro Person/Nacht

  • Ohne Frühstück – aber: fantastische Cafés & Bäckereien überall

Zurück in Tokio haben wir bewusst in Shinjuku übernachtet, um einen anderen Stadtteil kennenzulernen.

Wenn du mehr über die Kultur und Verhaltensregeln wissen willst, dann schau dir diesen Beitrag an.

Highlights meiner Japan Reise

Highlights sind immer subjektiv:

  • Kulinarik

  • Architektur

  • Tempel & Schreine

  • Moderne Großstadt-Vibes

Fakt ist: Japan vereint all das auf einzigartige Weise. Egal, worauf du deinen Fokus legst – es wird dich begeistern.



Japanische Kultur – Disziplin & Tradition

Die japanische Kultur hat mich tief beeindruckt. Besonders die Disziplin und der gegenseitige Respekt sind allgegenwärtig:

  • Niemand drängelt

  • Niemand geht bei Rot

  • Müll wird selbstverständlich mitgenommen

Hinzu kommt der starke Bezug zur Tradition. Viele Menschen tragen traditionelle Kleidung, pflegen alte Handwerkskünste oder bereiten Speisen nach jahrhundertealten Rezepten zu – mitten in einer hochmodernen Gesellschaft.


Öffentliche Verkehrsmittel – einfach & günstig

Die Fortbewegung in Japan ist extrem unkompliziert:

  • Bahn- & Busstationen fast immer fußläufig

  • Klare Beschilderung (Zahlen, Buchstaben & Farben)

  • Bezahlung beim Verlassen der Station

Kurzstrecken: ca. 160–200 Yen (0,90–1,10 €)

Beispiel:Vom Flughafen Haneda nach Shinjuku:

  • ca. 45 Minuten

  • unter 600 Yen (~3,30 €)

Passmo-Karte

Sehr empfehlenswert:

  • Prepaid-Karte

  • Einfach aufladen

  • Kein Kleingeld, kein Anstehen

Shinkansen

Ideal für längere Strecken:

  • Tokio → Kyoto unter 3 Stunden

  • Kosten: ca. 70–80 € pro Strecke

Railpass – ja oder nein?

  • 7 Tage: ab 285 €

  • 14 Tage: ab 445€

  • 21 Tage: ab 570€

  • Nicht alle Züge inklusive

Wir haben uns gegen den Railpass entschieden – für unsere Route war er nicht sinnvoll. Bei GetYourGuide kannst du aber verschiedene Optionen ansehen. Vielleicht ist was für dich dabei. Mit dem Code "JORISMACHHOLZ5" erhältst du 5% Rabatt.

Tax-Free Shopping in Japan

Japan ist ein echtes Shopping-Paradies:

  • Günstigere Preise

  • Steuerfreie Einkäufe für EU-Bürger

  • Freigrenze: ca. 430 €

So funktioniert es:

  • Reisepass mitnehmen

  • Preise oft direkt als „Tax-Free“ ausgewiesen

  • Ware wird speziell verpackt


Kosten – was kostet eine Japan Reise in 12 Tagen?

Die Gesamtkosten haben mich positiv überrascht.Teuer:

  • Flug

  • Unterkünfte

Günstig:

  • Öffentliche Verkehrsmittel

  • Tempel & Schreine

  • Essen

Beispiele:

  • Tokyo Skytree (350. Etage): ab ca 11 €

  • Universal Studios Osaka: ab ca. 9.000 Yen (~50 €)

  • Ramen inkl. Getränk: 6–7 €

  • Convenience Stores (FamilyMart, Lawson): perfekt für Snacks

Wagyu & gehobene Küche sind möglich – aber definitiv kein Schnäppchen


Eine Menschenmenge in Osaka

Fazit – lohnt sich Japan in 12 Tagen?

Absolut.12 Tage sind kein „Abhaken“, sondern ein echter Einstieg in dieses faszinierende Land. Wenn du klug planst, bekommst du intensive Eindrücke, kulturelle Tiefe und unvergessliche Momente.


Sieh dir auch meine anderen Reiseberichte an

Ich hoffe, dieser Beitrag hat dir gefallen. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder ein Gefällt-Mir!


Bis zum nächsten Mal,

Joris

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page